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Marienhof
Neugestaltung des Marienhofes in München 2006

Begrenzt offener, internationaler Realisierungswettbewerb, Auslober Landeshauptstadt München Baureferat Hochbau HZ4

Raymond Vogel Landschaften Zürich (Federführung), Ernst Niklaus Fausch Architekten Zürich, Stadtgeschichte München: Dipl.-Ing. Franz Schiermeier, München

Schema Pflanzung

Konzept des grünen Platzes
Abgeleitet von einer differenzierten stadträumlichen Lesung entsteht das Konzept des grünen Platzes. Ein asymmetrisch angeordneter Baumkranz als grüne und gleichzeitig grossstädtische Oase klärt die historische Stadtentwicklung. Die Theatinerstrasse wird als wichtige Verkehrs- und Sichtachse gewichtet und bleibt frei von Bäumen. Im Norden, Süden und Osten rücken die Bäume näher an die ehemaligen Gassenfassaden heran und lösen da die Fassaden der Häuser vom Platz ab. Die Baumsetzung reagiert auf die unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten und schafft in den ehemaligen Gassen neue spannende stadträumliche Situationen. Mit der gewählten Formation des Baumkranzes kann eine grösstmögliche, freie Fläche mit grünen Fassaden erreicht werden. Es soll ein offener und transparenter, der Altstadt zugeordneter Platz entstehen. Er bildet einen weiten leeren Raum als Ort der Ruhe, eine willkommene Pause zwischen Arbeit und Einkauf im hektischen Alltag und er kann auch für temporäre Veranstaltungen genutzt werden.

Gestaltung des grünen Platzes
Die Gestaltung des Marienhofes strebt einen robusten Ort mit eigenständigem, edlen Charakter und mit fröhlicher, zarter Stimmung an. Eine neue Adresse in München, die mit zunehmendem Alter an Qualität gewinnt. Im äusseren, höher gelegenen Rand des Kranzes gliedern Raywoodeschen und Goldeschen in 12qm grossen Baumscheiben die Flächen. Im flimmernden Schattenlicht laden frei platzierte, arretierte Stühle zum Verweilen ein. In den vier Ecken des Baumkranzes, in der Nähe der U- und S- Bahnzugänge, steht je ein Trinkbrunnen. Nachts sorgen 3.5m hohe Mastleuchten für eine angenehme, städtische Ausleuchtung. Nach innen bilden mehrstämmige Magnolien und Zierkirschen unter Föhren den atmosphärischen Rand. Hier begrenzen Sitzstufen die leichte Senke der Platzmitte. Sie bieten die Möglichkeit, an der Sonne sitzend die gegenüberliegende Szenerie zu schauen.        

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