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Marienhof
Neugestaltung des Marienhofes in München 2006

Begrenzt offener, internationaler Realisierungswettbewerb, Auslober Landeshauptstadt München Baureferat Hochbau HZ4

Raymond Vogel Landschaften Zürich (Federführung), Ernst Niklaus Fausch Architekten Zürich, Stadtgeschichte München: Dipl.-Ing. Franz Schiermeier, München

Ausschnitt Plan Projektwettbewerb

Material
Gestalterischer Akzent in der weiten Raummitte setzt ein zierliches Ornament aus gelbem und weissem Granit. Die Natursteinplatten mischen sich am Rand des Platzes mit den Münchner Gehwegplatten, aus deren Massen sie abgeleitet sind. Die leere Mitte wird bei Dunkelheit von einem 12m hohen Lichtmast mit Spots inszeniert. Zwei im Belag eingelassene Medienpunkte stehen für die verschiedenen temporären Veranstaltungen zur Verfügung. Steinintarsien aus Messing markieren im leicht gebogenen Gelände die historische Linie der ehemaligen Stadtmauer und erzeugen einen räumlichen und historischen Spannungsbogen. Platzaufbauten und Stadtmobiliar
Die Aufgänge und Aufzugsüberfahrten werden als einfaches Stadtmobiliar behandelt und in den Baumbestand integriert. Ebenso wird der Notausgang als pavillonartiger Leichtbau interpretiert. Dieser bietet Raum, der es ermöglicht, kleinere Servicenutzungen und eine WC-Anlage auf der Ebene des Sperrengeschosses anzubieten. Die Aufbauten sind als Stahlbauten mit in abwechselnden Farbrhythmen transparent oder opak angeordneten Glasflächen materialisiert. Die Farbgebung entwickelt sich aus den verschiedenen Farbtönen der umgebenden Baumstruktur. Nachts werden Aufbauten und Brüstungen der Aufgänge als leuchtende Körper gut auffindbar für die Benutzer. Die Verwendung von Glas hilft, dem Vandalismus entgegenzuwirken, da es leicht zu reinigen ist und Graffitis problemlos entfernt werden können. Abfalleimer sind in ausreichender Anzahl vorhanden.

Erschliessung Die Breite der Fahrspuren für Anlieferung mit Lastkraftwagen, Entsorgungsfahrzeuge und Feuerwehr ist in der Dienerstrasse und Landschaftstrasse erfüllt. Für den Anlieferverkehr gilt hier eine zeitliche Beschränkung und der Radweg kann wie bestehend geführt werden. Angebrachte Baumschutzgitter sind Schutz der Bäume und gleichzeitig Gestaltungselement.        

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