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Stadtraum HB
Stadtraum HB öffentlicher Raum 8004 Zürich

Studienauftrag SBB & Stadt Zürich 2006

Entwicklungsphasen des Areals

Unsere Idee der Laufwelle unterstützt eine weitgehend flexible Etappierung der öffentlichen Räume im Sinne einer robusten und nachhaltigen Stadtentwicklung. Jede Etappe ist gleichzeitig ein Endzustand, ein spannungsvolles Miteinander von bestehenden Strukturen und neuem Aussenraum. Jede Etappe beinhaltet Geschichte und räumliche Qualitäten. Im Transformationsprozess hat die Laufwelle eine wichtige Bedeutung als Konstante. Früh etabliert öffnet sie das Areal zu einem neuen identitätsstiftenden Stadtraum.

In der 1. Etappe wird eine öffentliche diagonale Passage für Fussgänger in einem privaten von Bahn- und Baubetrieb intensiv genutzten Areal etabliert. Die Laufwelle führt Stadtbewohner und Passanten über dem bestehenden Terrain sicher durchs Areal, verbindet den Wasserplatz am Bahnhof mit dem bestehenden Quartier an der Langstrasse und schafft als Nahtstelle zum Gleisfeld Orte des Verweilens und Beobachtens.

In der 2. Etappe wird die Laufwelle nach Norden verbreitert. Je nach wirtschaftlicher Entwicklung und in Abhängigkeit von den Bedürfnissen der Nutzer werden die Baufelder a, c, e und später g und h bebaut. Die Laufwelle bildet nun ausgezeichnete Adressen und ist gegen Norden Aussichtskante zum Gleisfeld. Nachts inszeniert die Beleuchtung die Laufwelle als lebendige Bühne. Mit dem Ausbau der Lagerstrasse entsteht die Nahtstelle zum anliegenden Quartier. Als grüne Strasse mit einer grosszügigen Promenade, vorbei an Restaurants und Bistros, bildet sie stimmungsvolle Adressen. Die nördliche Seitenlage der Trambahn ziehen wir der Mittellage vor, weil sie aus städtebaulicher Sicht und abgestimmt auf die Etappen eminente Vorteile für die Lebensqualität hat. Im westlichen Bereich der Lagerstrasse, beim lichtgesteuerten Knoten Lagerstrasse - Langstrasse, kann die Trambahn in die Mittellage wechseln.        

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